Digitalminister Wildberger warnt vor Jobverlust durch KI Stand: 29.03.2026 • 09:18 Uhr Vor dem Hintergrund des internationalen KI-Wettbewerbs warnt Digitalminister Wildberger vor dem Wegfall klassischer Berufsbilder. KI werde vor allem in den USA und China gebaut, Deutschland müsse "massiv nachholen". Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) sieht Deutschland beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) von einem internationalen Wettbewerb bedroht und hat vor dem Wegfall klassischer Berufsbilder gewarnt. "Künstliche Intelligenz ist da, so oder so - und sie wird vor allem in den USA und in China gebaut", sagte Wildberger der Bild am Sonntag. Die Bundesrepublik müsse massiv nachholen, um den Anschluss nicht zu verlieren. "Wenn wir das nicht tun, sind unsere Arbeitsplätze und auch Industrie und Wirtschaft viel mehr in Gefahr. Nicht teilnehmen ist keine Option", betonte der CDU-Politiker. Als Beispiele für Branchen, die von Jobverlusten besonders gefährdet sind, nannte Wildberger Programmieren und Callcenter. Wildberger fordert mehr Flexibilität Zugleich böte KI jedoch auch zahlreiche Chancen und bedeute bei richtiger Nutzung Wachstum, so Wildberger weiter. Es liege in der Hand von Politik und Wirtschaft, ob unter dem Strich mehr Jobs entstünden oder verloren gingen. "Wir sind die Architekten unseres eigenen Schicksals", fügte er hinzu. Angesichts des rasanten technologischen Wandels forderte der Bundesdigitalminister insgesamt mehr Flexibilität von Bürgerinnen und Bürgern. Die Vorstellung, einen Job über Jahrzehnte unverändert auszuüben, sei vorbei. Weiter sagte er: "Wir müssen ehrlich miteinander umgehen. Technologie verändert sich. Wir müssen uns durchgehend anpassen." Das Bildungssystem müsse darauf ausgerichtet werden, Menschen unabhängig vom Alter kontinuierlich an neue Technologien heranzuführen.
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