Artenschutz: Klonen bis zum Limit

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Z+ (abopflichtiger Inhalt); Artenschutz: Klonen bis zum Limit Lassen sich bedrohte Tierarten retten, indem man sie klont? Japanische Forscher haben es an Mäusen ausprobiert. 4 Min. 1 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Dolly war das erste geklonte Säugetier, doch 30 Jahre später hat das Klonen von Tieren viele neue Anwendungsbereiche gefunden. Eine Studie aus Japan zeigt, dass das Klonen von bedrohten Tierarten im Labor nicht so einfach ist, wie gedacht. Trotz anfänglicher Erfolge führt die Anhäufung genetischer Mutationen über Generationen hinweg zu immer weniger lebensfähigen Nachkommen. Die Natur hat Mechanismen entwickelt, um Mutationen bei sexueller Fortpflanzung zu filtern, die beim Klonen fehlen. Die Forscher kommen zu dem Schluss: Säugetiere können ihre Art nicht durch Klonen erhalten. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Über eine Dauer von 20 Jahren züchteten die Forscher aus dem Genmaterial einer einzigen Spendermaus insgesamt 58 Generationen und hunderte Nachfahren. © Getty Images Am 5. Juli 1996 kam im schottischen Roslin ein Schaf zur Welt. Sein Name war Dolly, und es war das erste geklonte Säugetier überhaupt. Heute, 30 Jahre später, werden in Argentinien für den Reitsport Polo Wettkampf-Pferde geklont, in den USA kann man sich für 50.000 Dollar den geliebten Hund oder die Katze duplizieren lassen. Und auch für den Artenschutz scheint das Klonen ziemlich interessant zu sein: Könnte man bedrohte Tierarten nicht einfach im Labor vermehren? Reicht theoretisch die DNA eines einzigen Orang-Utans, um seine gesamte Art zu retten?

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