Gesundheitskosten: Kassen gegen Einsparungen zuerst bei Patienten

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Die Bundesregierung will die Krankenkassen angesichts stark steigender Milliardenausgaben finanziell stabilisieren. An diesem Montag legt eine von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Expertenkommission erste Vorschläge für eine Reform vor. Angestrebt wird eine zügige Umsetzung, um neue Anhebungen der Zusatzbeiträge zu vermeiden. Für 2027 wird eine Lücke von mindestens 12 Milliarden bis 14 Milliarden Euro erwartet.Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) warnen bei der Reform vor Einsparungen zuerst bei den Patienten. „Gerade Ärzte- und Krankenhausvertreter waren in den letzten Monaten schnell dabei, höhere Zuzahlungen, Eintrittsgeld für Arztpraxen oder Leistungskürzungen für Patientinnen und Patienten zu fordern“, sagte der Chef des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, der Deutschen Presse-Agentur. „Das wäre der falsche Weg.“ Im Kern liege eine dauerhafte Lösung nicht in einer Erhöhung der Einnahmen, sondern in Strukturreformen, die die „extreme Ausgabendynamik“ der vergangenen Jahre stoppen. Im Kern liege eine dauerhafte Lösung in Strukturreformen.

First seen: 2026-03-29 12:52

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