Gleich mehrmals sind am Wochenende bei der Polizei Meldungen über Wolf-Sichtungen in den Elbvororten eingegangen – unter anderem in einem Privatgarten. Die Umweltbehörde nimmt die Sichtungen „sehr ernst“ und hat bereits den Stadtjäger informiert. Außer in dem Privatgarten gab es auch im Sven-Simon-Park über dem Falkensteiner Ufer und im Römischen Garten in Blankenese Sichtungen, wie die Polizei auf MOPO-Anfrage bestätigte. Das Tier habe jedoch kein aggressives Verhalten gezeigt und sich direkt wieder entfernt. Jetzt soll der Stadtjäger bei der Aufklärung helfen. Denn bislang ist unklar, ob es sich bei dem Tier wirklich um einen Wolf handelt. Wolf in Hamburger Elbvororten gesichtet „Zum jetzigen Zeitpunkt liegt kein definitiver Nachweis vor“, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde am Sonntag. „Dicht besiedelte Gebiete wie Blankenese gehören nicht zu dem typischen Lebensraum von Wölfen.“ Sollte sich die Sichtung bestätigen, sei davon auszugehen, dass es sich um ein wanderndes Einzeltier auf der Suche nach einem neuen Revier handele. Das „Abendblatt“ berichtete zuerst. Das könnte Sie auch interessieren: Wal-Experte schimpft über Fehler – und darf nicht mehr mitmachen Wer dem Tier begegnet, sollte Abstand halten, nicht weglaufen und sich stattdessen durch lautes Sprechen oder Klatschen bemerkbar machen, rät der Behördensprecher. Seit 2013 wurden in Hamburg nach Angaben der Umweltbehörde insgesamt 21 Wolfsnachweise eindeutig bestätigt. Zuletzt wurde Mitte März ein verendeter Wolf auf der Autobahn 25 in Höhe der Auffahrt Curslack nach einem Wildunfall aufgefunden. (abu)
First seen: 2026-03-29 16:55
Last seen: 2026-03-29 18:56