Erst gerettet, dann erneut gestrandet – Wal fast regungslos, Atemfrequenz reduziert

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Mal schwimmt er frei, dann steckt er wieder fest: Der gestrandete Wal befindet sich aktuell in der Wismarbucht, er wirkt deutlich geschwächt. Um dem Tier Ruhe zu ermöglichen, erließen die Behörden ein Sperrgebiet. Eine Option schließen sie aus.Die Rettungsaussichten für den bei Wismar in der Ostsee gestrandeten Buckelwal haben sich „deutlich verschlechtert“. „Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus“, sagte der Meeresforscher Burkard Baschek am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Wismar nach einer Begutachtung. Dem Wal solle nun Ruhe gegeben werden, damit er sich womöglich doch noch selbst freischwimmt.Der Buckelwal liegt in der Wismarer Bucht, diesmal nur wenige Hundert Meter vom Festland entfernt. Nachdem er sich in der Nacht erneut selbst freigeschwommen hatte, liegt er erneut auf einer Sandbank etwa 800 Meter östlich auf. Die Stelle ist etwa zwei Meter tief. Scheinbar regungslos lag er am Sonntag dort, nur ab und zu stieß er eine Wasserfontäne in die Luft. Laut Meeresmuseum ist auch seine Atemfrequenz reduziert. Auch am Abend war die Lage unverändert. Die Experten hoffen, dass er sich vielleicht in der Dunkelheit in Bewegung setzt.Die Behörden sprechen aktuell nicht von einer Strandung, sondern von „Leibaufsetzen“. Bemerkenswert ist, dass es sich nur um eine sehr kleine Untiefe handelt. Der Wal könnte sich aktuell selbst befreien, wie es weiter hieß. Er unternehme aber aktuell keinen Versuch dazu. Der Ernährungszustand des Wals wurde als gut beschrieben. Jedoch bereiten den Experten nach wie vor Teile der Fangnetze Sorgen, die sich noch immer in seinem Maul befinden. Es sei bei der ersten Rettungsaktion vor Timmendorfer Strand lediglich gelungen, erreichbare Teile im Maul abzuschneiden. Wie weit die Reste der Netze das Säugetier bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigen, sei unklar.„Das Tier zeigt keine Bewegung. Es hat auch auf näheres Anfahren nicht reagiert“, berichtete Stefanie Groß vom Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung in Hannove...

First seen: 2026-03-29 17:56

Last seen: 2026-03-29 22:58