Kremlsprecher Peskow signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Europa. Es sei besser, miteinander zu reden als die „totale Konfrontation“. Gleichzeitig blockiert Moskau die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas als Vermittlerin.Russland ist in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Kreml-Angaben offen für einen Dialog auch mit den Europäern. „Die Russen sind zu Gesprächen bereit“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. „Wir sind der Meinung, dass es immer besser ist, miteinander zu reden, als die Lage in eine totale Konfrontation zu treiben – und genau das ist es, was die Europäer derzeit tun“, sagte er. Russland begrüße es, wenn sich die Tonlage jetzt ändere.Peskow hob hervor, es habe zuletzt vom finnischen Präsidenten Alexander Stubb und auch aus Berlin Äußerungen zu direkten Gesprächen mit Russland gegeben. Es sei „wahrscheinlich nicht schlecht“, wenn jetzt ein Unterhändler auf EU-Ebene gesucht werde. „Noch vor wenigen Monaten sind in Europa noch nicht einmal solche Diskussionen geführt worden.“Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zwar stets betont, dass er zu Gesprächen bereit sei, wenn jemand auf ihn zukomme. Zugleich gab es aus Moskau wiederholt – unter anderem vom Außenministerium – Stellungnahmen, nach denen die Europäer wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine als Kriegspartei zu sehen seien und nichts am Verhandlungstisch zu suchen hätten.Lesen Sie auchWeltplus ArtikelChina und RusslandWeltplus ArtikelChina und RusslandDie Verhandlungen für eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine liefen zuletzt unter Vermittlung der USA. Ein Durchbruch in den Gesprächen zwischen Kiew und Moskau ist bisher aber ausgeblieben. Grund ist vor allem, dass Russland an seiner Forderung festhält, die Ukraine solle ihre Truppen aus dem Gebiet Donbass abziehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt solche Gebietsgeschenke an Putin ab.Putin hatte zuletzt auf die Frage einer russischen Journalistin, wen er sich als Vermittler wünsche aus Europa, ...
First seen: 2026-05-21 13:59
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