Bis Ende des Jahrzehnts schätzt der rot-grüne Senat den Investitionsbedarf für die zivilen und militärischen Nutzungen des Hamburger Hafens auf mehr als acht Milliarden Euro. Die Summe verteile sich zu circa 60 Prozent auf Brücken, rund 27 Prozent auf Kaimauern beziehungsweise wasserseitige Infrastruktur und circa 6 Prozent auf Schieneninfrastruktur, heißt es in der Senatsantwort auf die Schriftliche Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Antonia Goldner. Der verbleibende Teil verteile sich auf weitere Projekte unter anderem in den Bereichen Energie und Flächenherrichtungen. Die Straßeninfrastruktur werde im Wesentlichen durch Brückeninvestitionen abgedeckt, schreibt der Senat weiter. CDU fordert nachvollziehbare Darlegung der Summe Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte die Summe von acht Milliarden Euro vor drei Wochen bei der Nationalen Maritimen Konferenz in Emden genannt und einmal mehr ein größeres finanzielles Engagement des Bundes gefordert. Wie sich die Zahl zusammensetzt, sagte er nicht. Goldner hakte deshalb nach. «Wer heute Milliardenbedarfe formuliert, muss dem Parlament und der Öffentlichkeit nachvollziehbar darlegen, wie sich diese Summen zusammensetzen, welche Prioritäten gelten und welche Versäumnisse der Vergangenheit zu dieser Entwicklung beigetragen haben», sagte die hafenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion der Deutschen Presse-Agentur. Hohe Baukosten und Großprojekte sorgen für hohen Bedarf Die Summe von rund acht Milliarden Euro basiere «auf einer indikativen Gesamteinschätzung der Hamburg Port Authority» zu den anstehenden und absehbaren strategischen Hafenprojekten, schreibt der Senat in seiner Antwort. © Pia Bublies für die ZEIT/DIE ZEIT Newsletter Elbvertiefung – Der tägliche Newsletter für Hamburg Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist – prägnant, persönlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr. Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Vielen Dank! Wir haben...
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