Viel zu feiern gab es generell nicht in der abgelaufenen Bundesliga-Saison für den FC St. Pauli, der nach 34 Spieltagen als Tabellenletzter den Gang zurück ins Unterhaus wird antreten müssen. Nur sechs Siege stehen zu Buche bei acht Remis und 20 Pleiten, unterm Strich somit 26 Punkte, die natürlich nicht zum Klassenerhalt reichten. Auch in den Einzelstatistiken sieht man kaum Kiezkicker auf den vorderen Plätzen, ein Duo bildet da allerdings eine Ausnahme. Nur ein Bundesliga-Profi schaffte es in der abgelaufenen Spielzeit, die 37-km/h-Schallmauer zu durchbrechen. Das war Unions Oliver Burke, nah dran war allerdings auch ein Hamburger: St. Pauli-Stürmer Ricky-Jade Jones wurde mit 36,46 km/h geblitzt und landete damit auf Platz drei der schnellsten Protagonisten. Zwischen ihm und Burke hat sich noch Augsburgs Uchenna Ogundu eingenistet mit 36,77 km/h. St. Pauli: Nikola Vasilj überzeugt mit starkem Wert Auch auf der anderen Seite des Platzes hatte der FC St. Pauli einen Top-Akteur in seinen Reihen, wird diesen aber nach fünf Jahren treuer und zuverlässiger Dienste an einen noch nicht bekannten anderen Verein verlieren. Nikola Vasilj kam im Klassement der gehaltenen Torschüsse auf insgesamt 121 und holte somit wie Jones Bronze. Gladbachs Moritz Nicolas war mit 143 verhinderten Einschlägen einsame Spitze, gefolgt von Wolfsburgs Kamil Grabara (135). Das könnte Sie auch interessieren: Woran es bei Blessin noch hakt In allen anderen individuell geführten Kategorien ist kein St. Paulianer auf einer Top 10-Position zu finden. Das betrifft sowohl die positiven Werte (Tore, Vorlagen, Flanken, Zweikämpfe etc.) als auch die negativen wie Karten, Eigentore oder Fouls am Gegner. Mathias Pereira Lage hätte man vermutlich in den Sparten intensive Läufe und Sprints sehr weit vorne gefunden, doch der 29-Jährige zog sich bekanntlich im April einen Kreuzbandriss zu. Durch die verpassten Spiele fiel er im Klassement logischerweise weit zurück.
First seen: 2026-05-22 13:19
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