Einwanderung: USA verschärfen Zugang zu Greencard

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Die US-Regierung erschwert den Zugang zur sogenannten Greencard. Wer sich auf den dauerhaften Aufenthaltsstatus bewerben möchte, muss den Antrag künftig durchweg aus dem Ausland stellen. Das teilte die zuständige Einwanderungsbehörde Uscis mit. Ausnahmen gebe es nur bei »außergewöhnlichen Umständen«. Effektiv setzt die US-Regierung damit höhere Hürden für den Erhalt der Greencard. Bisher war es Urlaubern, Studierenden oder anderen Besuchern mit begrenztem Aufenthaltsrecht unter bestimmten Bedingungen möglich, sich auch in den USA auf eine Greencard zu bewerben. Nach Angaben der Washington Post hielt sich bisher mehr als die Hälfte aller Greencard-Bewerber bei Antragstellung in den USA auf. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass die Absicht auf einen längeren Aufenthalt nicht von Beginn an bestand. Trump will illegale Migration eindämmen Wie der Sprecher der Einwanderungsbehörde, Zach Kahler, erläuterte, will die US-Regierung vor allem Zeitarbeiter, Studenten und andere Besucher davon abhalten, länger als geplant in den USA zu bleiben. »Ihr Besuch sollte nicht als erster Schritt im Greencard-Prozess dienen«, sagte Kahler. Die neue Regelung solle verhindern, dass Menschen nach einer verweigerten Greencard illegal in den USA bleiben und dann von den Einwanderungsbehörden für eine Abschiebung aufgespürt werden müssten, sagte der Behördensprecher. US-Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen die irreguläre Migration zu einem der Hauptanliegen seiner Präsidentschaft gemacht und auch legale Wege für eine Einwanderung in die USA eingeschränkt. Bundesbeamte verfolgen seit Trumps Amtsantritt eine harte Abschiebepolitik – ihr oft gewaltsames Vorgehen hat innerhalb der US-Bevölkerung viel Protest hervorgerufen und zu teils langwierigen Gerichtsverfahren geführt.

First seen: 2026-05-23 04:28

Last seen: 2026-05-23 06:30