Mehrere Tote, viele Verletzte Russischer Großangriff verwüstet Kiew Stand: 24.05.2026 • 11:42 Uhr Die Ukrainer erleben in der Region Kiew eine weitere verheerende Kriegsnacht. Bei dem Großangriff setzte Moskau auch eine besonders zerstörerische Waffe ein. Auch das ARD-Studio in Kiew ist betroffen. Bei neuen massiven russischen Angriffen mit Kampfdrohnen und Raketen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und Umgebung laut Behörden mindestens vier Menschen getötet worden. Es werden aber weitere Opfer befürchtet. Filmaufnahmen aus der Stadt zeigen massive Zerstörungen. Wie Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mitteilte, starben in der Stadt selbst mindestens zwei Menschen. Zudem habe es mindestens 56 Verletzte gegeben. 30 von ihnen, unter ihnen zwei Kinder, würden in Krankenhäusern behandelt. Einsatzkräfte seien dabei, die Trümmer getroffener Wohnhäuser und Schäden zu beseitigen. In der umliegenden Region Kiew wurden nach Angaben von Verwaltungschef Mykola Kalaschnyk mindestens zwei Menschen getötet und neun verletzt. Die Feuerwehr in Kiew löscht einen Brand in einem Wohnblock, der nach russischem Beschuss teilweise eingebrochen ist. Selenskyj meldet Einschlag einer Oreschnik-Rakete Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge setzte Russland 90 Raketen und Marschflugkörper sowie 600 Drohnen verschiedener Typen ein. Insgesamt seien 604 Ziele unschädlich gemacht worden, darunter 55 Raketen und Marschflugkörper und 549 Drohnen, teilte die Flugabwehr mit. Dennoch habe es Dutzenden Einschläge von russischen Flugobjekten gegeben. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Moskau dabei auch abermals eine Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt - erstmals nahe der Hauptstadt Kiew. Kremlchef Wladimir Putin habe die Rakete gegen Bila Zerkwa abgefeuert, sagte Selenskyj in einer am Morgen in Kiew veröffentlichten Videobotschaft. Die Großstadt liegt im Kiewer Gebiet. Zu Schäden dort machte er keine Angaben. Konfliktparteien als Quelle Angaben ...
First seen: 2026-05-24 09:50
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