„Wir haben schlicht weniger Kinder“ – Jetzt wirbt Prien sogar für Anhebung der Elterngeld‑Grenze

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Trotz Milliardenlücke hält Familienministerin Karin Prien an der Einkommensgrenze fürs Elterngeld fest – und denkt sogar über höhere Sätze nach. Durch die sinkende Geburtenzahl werde beim Elterngeld bereits gespart.Bundesfamilienministerin Karin Prien will die Einkommensgrenze beim Elterngeld trotz Spardruck nicht antasten. Daran wolle sie „nichts verändern“, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. „Ich würde bei den Mindest- und Höchstbeträgen eher darüber nachdenken, noch mal ein Stück weit nach oben zu gehen.“ Einsparungen müssten dann an anderer Stelle erreicht werden, sagte Prien. „Da bieten sich einmal die Partnerschaftlichkeit, aber zum anderen auch die Bezugsdauer an.“„Aus meiner Sicht muss es ja immer darum gehen, die Rahmenbedingungen für Familien so zu gestalten, dass Menschen in Deutschland mehr Lust auf Kinder haben“, sagte Prien. Daher dürften Familien auch nicht diejenigen sein, „die am ehesten herangezogen werden, wenn es um Sparen geht“. Wer bereits Elterngeld beziehe oder fest damit plane, könne sich auf die geltenden Regelungen verlassen.Lesen Sie auchWeltplus ArtikelSchwarz-Rot auf SparkursDas Elterngeld ist ein Einkommensersatz für Mütter und Väter, wenn sie für die Kinderbetreuung eine Auszeit von der Arbeit nehmen. Die Einkommensgrenze liegt für Geburten ab dem 1. April 2025 bei 175.000 Euro.Im laufenden Jahr stellt der Bund rund 7,5 Milliarden Euro für die Leistung bereit. Wegen des allgemeinen Spardrucks hatte die Bundesregierung im Zuge der Haushaltsaufstellung für das kommende Jahr auch mögliche Einsparungen vereinbart. Prien zeigte sich zuversichtlich, dass die Koalition „ein gutes Modell hinkriegen“ werde.Grundsätzlich unterstütze Prien die Forderungen nach Einsparungen in allen Bundesetats, wie sie sagte. Wenn für den Bundeshaushalt 2027 30 und danach 60 Milliarden Euro eingespart werden müssten, „kann man nicht sagen, es ist überall richtig zu sparen, nur bei mir nicht. Ich glaube, wir brauchen insgesamt als Regierung, aber auch ...

First seen: 2026-05-26 09:31

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