„Es ist auf Dauer kaum vermittelbar“ – Ruf nach GKV‑Pflicht für Beamte wird lauter

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Mit SPD-Politiker Christos Pantazis fordert eine weitere Stimme, Beamte künftig verpflichtend in die gesetzliche Krankenversicherung einzugliedern. Neue Staatsdiener müssten solidarisch beitragen – für heutige Beamte solle es dagegen beim Bestandsschutz bleiben.Der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis hat die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung gefordert. Es sollte „geprüft werden, neue Staatsdienerinnen und Staatsdiener regelhaft in die gesetzliche Krankenversicherung einzubeziehen“, erklärte Pantazis am Dienstag. „Das wäre ein wichtiger Beitrag für mehr Solidarität, mehr Gerechtigkeit und mehr finanzielle Stabilität in unserem Gesundheitssystem.“ Für die heutigen Beamten gelte aber Bestandsschutz.Pantazis nannte die Debatte um eine Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) „richtig, notwendig und längst überfällig“. Das Gesundheitssystem stehe unter erheblichem finanziellem Druck. „Deshalb müssen wir die Frage stellen, wie wir die Finanzierung der Gesundheitsversorgung dauerhaft gerechter, stabiler und solidarischer organisieren.“Lesen Sie auchWeltplus ArtikelNetto-Gehälter im VergleichEin solidarisches Gesundheitssystem funktioniere nur, wenn sich langfristig alle entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit beteiligen, betonte Pantazis. „Es ist auf Dauer kaum vermittelbar, dass ausgerechnet einkommensstarke und krisenfeste Gruppen weitgehend außerhalb der solidarischen Beitragsfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stehen.“Zuletzt hatte am Montag der Wirtschaftsweise Achim Truger die Einbeziehung von Beamten in die GKV gefordert. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, plädiert generell für einen Verbeamtungsstopp. „Wir müssen aufhören mit der Verbeamtung“, sagte er in einem Interview bei WELT TV.„Das ist ja das Grundproblem, dass wir in der Vergangenheit zu viele Beamte zum Staat geholt haben“, so Holznagel – teils auch in Bereichen, „wo es gar nicht notwendig ist, beispielsw...

First seen: 2026-05-26 14:35

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