Mondmission: Nasa will Pläne für bewohnbare Mondstation vorantreiben

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Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will ihre Pläne für eine Mondstation, auf der Menschen dauerhaft leben können, weiter vorantreiben. Mit mehreren Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Gefährte zum Mond gebracht werden, wie Nasa-Chef Jared Isaacman mitteilte: »Amerika kehrt zum Mond zurück – und dieses Mal, um zu bleiben.« Alleine in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben. An der dritten soll auch die europäische Raumfahrtagentur Esa beteiligt sein. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll die Mondstation – die laut Nasa Hunderte Quadratkilometer groß werden könnte – dann dauerhaft von Menschen bewohnbar sein. Für die Missionen wurden Aufträge in dreistelliger Millionenhöhe an private Raumfahrtunternehmen vergeben. Lunar Outpost erhält 220 ⁠Millionen Dollar und Astrolab ​219 Millionen Dollar für den Bau und die Lieferung ‌von ⁠Mondfahrzeugen. An Blue Origin, ​das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, ging ein Auftrag über 188 Millionen Dollar. ​Das Unternehmen soll die Rover mit seinem Mark-1-Frachtlander auf die Mondoberfläche bringen. Zudem wurde Firefly Aerospace ausgewählt, ein Raumfahrzeug zu bauen, das Drohnen von der Erdumlaufbahn zum Mond bringt. Wettrennen mit Russland und China Nasa-Chef Isaacman hatte vor wenigen Monaten den Plan zu einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond verkündet. Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. China will bis 2030 Menschen auf den Mond bringen. Auch Russland hat das vor, hat aber mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen. Im April waren mit der Artemis 2-Mission der Nasa erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Astronauten in der Nähe des Mondes. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als es Menschen jemals zuvor getan hatten.

First seen: 2026-05-27 05:44

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