marktbericht Ölpreise steigen, Aktien fallen Neue US-Angriffe in Iran dämpfen Optimismus Stand: 28.05.2026 • 07:21 Uhr Die USA und der Iran haben sich in der Straße von Hormus erneut gegenseitige Angriffe geliefert. Das dämpft die Hoffnung auf ein Friedensabkommen - und lässt die Ölpreise wieder steigen. Die USA und der Iran haben sich in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitige Angriffe geliefert. Die Angriffe verstärken die widersprüchlichen Signale zu den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran - und dämpfen am Morgen die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen. "Wir erwarten in den nächsten zwei Wochen entweder eine Einigung auf einen neuen Waffenstillstand oder den Zusammenbruch des derzeitigen Waffenstillstands mit einer Wiederaufnahme der aktiven Feindseligkeiten", erklärte Madison Cartwright, leitender Geoökonomie-Analyst bei der Commonwealth Bank of Australia. Er beziffere die Wahrscheinlichkeit einer Einigung auf 70 Prozent, doch vor allem die Zukunft der Meerenge, der Straße von Hormus, sei weiterhin ungewiss. Die Versicherung für eine Durchfahrt sei "unerschwinglich teuer" geworden. Zudem sei unklar, ob der Iran eine Mautgebühr erheben werde. Die neuen Militärschläge treiben den Ölpreis erneut in die Höhe. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um zwei Prozent auf 96,18 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,1 Prozent fester bei 90,57 Dollar. Entsprechend zögerlich verhalten sich die Anleger in Asien. Der japanische Leitindex Nikkei gab im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 64.928 Punkte nach. Am Vortag war der Index zeitweise um bis zu 2,2 Prozent auf ein Rekordhoch von 66.428 Punkten gestiegen, bevor er unverändert schloss. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 3.909 Zähler. Auch hierzulande dürfte der deutsche Leitindex DAX mit Verlusten in den Tag starten. Der Broker IG taxiert den DAX am frühen Morgen mit minus 0,8 Prozen...
First seen: 2026-05-28 06:02
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