Z+ (abopflichtiger Inhalt); Abrechnungsbetrug in der Pflege: Sieht doch keiner, was man abrechnet Betrüger kassieren von Pflegekassen Hunderte Millionen Euro. Viele schauen weg. Und das Gesundheitsministerium? Will es nicht so genau wissen. Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://media-delivery.zeit.de/979c79aa-9e7d-4443-ba9a-c003d7bf5679.mp3 14 Min. 36 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Pflegedienste betrügen das deutsche Gesundheitssystem um Millionen, indem sie Leistungen fälschen und abkassieren. Ein ambulanter Pflegedienst in Nürnberg ergaunerte 446.000 Euro, ein anderer in Stuttgart sogar 750.000 Euro. Das strukturelle Problem: Patienten und Krankenkassen bemerken den Betrug oft nicht. Die Schäden durch Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen könnten in die Milliarden gehen, während das System dringend Reformen benötigt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Das deutsche Pflegesystem macht es Betrügern viel zu einfach. © Drazen Zigic/Getty Images Es kostet 16,38 Euro, wenn ein Pflegedienst einem alten Menschen morgens die Kompressionsstrümpfe an- und abends wieder auszieht, Blutzucker oder Blutdruck misst. 21,09 Euro bekommt der Dienst, wenn er jemandem aus dem Bett hilft, ihn wäscht, ihm die Zähne putzt, ihn zur Toilette begleitet und ankleidet. Mit einer Dusche steigt der Preis auf 33,06 Euro. Das klingt alles nach wenig. Aber diese Beispiele aus Baden-Württemberg zeigen: Es summiert sich. Besonders, wenn man nur das Geld kassiert, ohne die Leistung abzuliefern.
First seen: 2026-05-28 10:08
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