Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda haben die USA angekündigt, ihre Hilfszahlungen aufzustocken. Nach Angaben des US-Außenministeriums sollen sie um 80 Millionen US-Dollar auf insgesamt 112 Millionen (gut 96 Millionen Euro) steigen. Das zusätzliche Geld soll demnach unter anderem für Schutzausrüstung, Ebola-Testkits, Unterstützung bei Gesundheitskontrollen an Flughäfen sowie für die Nachverfolgung von Kontaktpersonen verwendet werden. Der Generaldirektor der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC, Jean Kaseya, sagte, seine Organisation sei noch zu Beginn der Woche von Finanzierungszusagen von fast 500 Millionen US-Dollar ausgegangen. Bis Donnerstag sei die Summe jedoch auf 290 Millionen Dollar gesunken; Partner hätten ihre Zusagen zurückgezogen oder reduziert, sagte er. Unterdessen haben mehrere Hilfslieferungen das Zentrum des Ebola-Ausbruchs im Osten der DR Kongo erreicht. In der Stadt Bunia kamen unter anderem Schutzmasken, Handschuhe, Stiefel und Medikamente aus der Europäischen Union an. In den kommenden Tagen würden weitere Lieferungen erwartet, sagte der örtliche Unicef-Nothilfebeauftragte, Jérôme Kouachi. Weder Behandlung noch Impstoff gegen Bundibugyo-Virus WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus kündigte eine Reise in das von dem Ausbruch betroffene Land an und rief angesichts der Gewalt in der Region zu einer Waffenruhe auf. In der Provinz Ituri nahe der Grenze zu Uganda verüben bewaffnete Gruppen seit Jahren immer wieder Angriffe. In der DR Kongo wurden seit dem 15. Mai mehr als 1.000 Ebola-Verdachtsfälle und mindestens 220 Todesfälle bestätigt. Auch das benachbarte Uganda ist betroffen. Dort wurden sieben Erkrankungen und ein Todesfall bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht allerdings davon aus, dass sich das sogenannte Bundibugyo-Virus deutlich stärker ausgebreitet hat als bislang bekannt. Für die Virusvariante gibt es weder eine zugelassene Behandlung noch einen Impfstoff. Was ist Ebola? E...
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