Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat seit seinem Start im Dezember 2021 schon viele revolutionäre Funde gemacht. So entdeckte das Teleskop etwa die bisher älteste bekannte Galaxie des Universums. Doch um uralte Galaxien im Detail zu analysieren, dafür ist selbst James Webb nicht leistungsfähig genug. Doch genau die wollte ein Team von Wissenschaftler:innen durchleuchten, um herauszufinden wie das noch junge Universum chemisch beschaffen war. Wie haben sich im jungen Universum Metalle gebildet? Die Forschenden wollten wissen, wie sich in der Frühzeit des Universums Metalle gebildet und verbreitet haben. Anders als in der Chemie werden in der Astronomie alle Elemente, die schwerer als Wasserstoff und Helium sind, als Metalle bezeichnet. Top-Artikel Die erste Generation von Sternen, die sogenannte Population III, war noch arm an Metallen. Doch sie fusionierten in ihren Kernen Wasserstoff und Helium, dadurch bildeten sich schwerere Elemente. Am Ende ihrer Lebenszyklen explodierten diese frühen Sterne als Supernovae und bliesen dabei metallischen Staub in den interstellaren Raum. Daraus entstanden wiederum Sterne der Population II, die mehr Metalle aufweisen. Zwerggalaxie Sextans A als Double früher Galaxien Um zu untersuchen, wie dieser Prozess im noch jungen Universum genau ablief, konnten die Forschenden die alten Galaxien nicht direkt betrachten. Also griffen sie auf einen Trick zurück. Sie richteten das James-Webb-Weltraumteleskop einfach auf Sextans A. Empfohlene redaktionelle Inhalte Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden. Inhalte anzeigen Hinweis zum Datenschutz Leider ist etwas schief gelaufen... An dieser Stelle findest du normalerweis...
First seen: 2026-07-22 11:42
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