Mutmaßlicher Terroranschlag: Angriff bei Berliner CSD - Entsetzen und Solidarität in NRW

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Der tödliche Angriff am Rande des Berliner CSD hat auch in Nordrhein-Westfalen für Entsetzten sowie Mahnungen und Kritik gesorgt. Ministerpräsident Hendrik Wüst verurteilte den Vorfall als einen «abscheulichen Angriff auf unsere Freiheit». Die schreckliche Tat sei erfolgt während Hunderttausende Menschen friedlich für eine offene und vielfältige Gesellschaft feierten, schrieb der CDU-Regierungschef auf der Plattform X. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) postete auf X, der Angriff treffe die gesamte Gesellschaft und mache «brutal deutlich, dass nichts selbstverständlich ist.» Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schilderte, die Polizei suche einen Tatverdächtigen, der sich den Erkenntnissen zufolge radikalisiert habe und der islamistischen Szene angehöre. Er sei 2005 in Deutschland geboren, deutscher Staatsbürger und habe einen libanesischen Hintergrund. Alles deute auf einen islamistischen Terroranschlag hin. Am Abend hieß es, der Mann sei bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Der Bundespräsident äußert sich in Hamm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der am Sonntag zum Tempelfest der Hinduistischen Gemeinde in Deutschland nach Hamm gekommen war, nannte die Tat einen «Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben». Er zeigte sich erschüttert über den mutmaßlichen Anschlag beim CSD, «bei dem Hunderttausende Menschen aus aller Welt friedlich und fröhlich feiern wollten, ein Zeichen setzen wollten für Toleranz und Vielfalt, für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben». Mindestens eine Tote und zahlreiche Verletzte Am Rande der Großveranstaltung war am Samstag ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren, mindestens eine Frau wurde getötet. 29 Menschen wurden teils schwerst verletzt. Bei der Tat setzte der 21-jährige Tatverdächtige laut Ermittlern auch eine Stichwaffe - mutmaßlich eine Machete - ein und floh. Innenminister Reul will Polizei verstärkt sensibilisieren NRW-Innenminist...

First seen: 2026-07-26 18:02

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