Der Schriftsteller Daniel Kehlmann geht mit seinem neuen Buch «Afrika» auf Lesetour. Der Roman über Kolonialgeschichte erscheint am 6. November. Mitte November startet die Tour mit der Buchpräsentation in Berlin, wie es in einer Ankündigung heißt. Nach der Premiere am 15. November im Berliner Ensemble sind unter anderem Termine in Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Stuttgart und Hamburg geplant. Zudem ist ein Stopp in Liechtenstein vorgesehen, bevor die Tour am 11. März in Wien endet. Worum es in «Afrika» geht Der Bestsellerautor beschäftigt sich in «Afrika» mit der Kolonial-Ära vor dem Hintergrund der sogenannten Kongo-Konferenz von 1884/85 in Berlin, auf deren Grundlage Afrika in Kolonien aufgeteilt wurde. Der Roman dreht sich um den Legationsrat Strinetzky der für Österreich-Ungarn am Verhandlungstisch sitzt, aber einen privaten Betrug vertuschen muss. «Der Roman zeigt, wie Verantwortung sich in Verfahren auflösen kann. Seine Komik richtet den Blick auf die Banalität, mit der Geschichte gemacht wird», heißt es in der Ankündigung. «Afrika» erscheint im Rowohlt Verlag. Kehlmann (51) wurde vor allem durch seinen Weltbestseller «Die Vermessung der Welt» (2005) bekannt und gehört zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Er lebt in New York und Berlin. Sein 2023 auf Deutsch erschienener Roman «Lichtspiel» war dieses Jahr für den International Booker Prize nominiert, ging dort aber leer aus. © dpa-infocom, dpa:260727-930-443214/1
First seen: 2026-07-27 05:19
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