Attentat in Berlin: Forscher: Islamistische Homofeindlichkeit wird unterschätzt

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Attentat in Berlin: Forscher: Islamistische Homofeindlichkeit wird unterschätzt Quelle: dpa Berlin/Brandenburg 27. Juli 2026, 11:17 Uhr Sie können sich Artikel der ZEIT in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Hinweis DIE ZEIT hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen. Der Anschlag am Rande des Berliner CSD löst auch eine Debatte über die Sicherheit queerer Menschen aus. © Sebastian Gollnow/​dpa Nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Hendrik Hansen wird islamistische Homofeindlichkeit «systematisch unterschätzt». Es habe in den vergangenen Jahren europaweit diverse Angriffe von Islamisten auf queere Menschen gegeben, sagte Hansen von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung dem «Tagesspiegel». «Es gibt eine fatale Neigung, Islamismus als Reaktion auf Diskriminierungserfahrungen kleinzureden», wurde Hansen zitiert. «Da ist analytisch zwar ein Stück weit etwas dran, aber oft wird das Problem auf diesen einen Aspekt reduziert.» «Das bedeutet, Islamismus ein Stück weit zu entschuldigen, als würden die Ursachen nicht beim Täter liegen, sondern bei der Gesellschaft. Das halte ich für fatal, zumal es auch die Integrationsleistung von so vielen Muslimen kleinredet. Vor allem aber nimmt es dem Täter die Verantwortung für seine Tat.» © dpa-infocom, dpa:260727-930-444099/1

First seen: 2026-07-27 09:24

Last seen: 2026-07-27 09:24