Rhein-Pfalz-Kreis: 22 verwahrloste Katzen aus Wohnung gerettet Quelle: dpa Rheinland-Pfalz/Saarland 27. Juli 2026, 17:23 Uhr Sie können sich Artikel der ZEIT in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Hinweis DIE ZEIT hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen. Die Katzen wurden nach ihrer Rettung in Tierheime gebracht und von Tierärzten versorgt. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa Überall Kot und Urin, dafür kein Futter oder Wasser: 22 Katzen hat das Veterinäramt im Rhein-Pfalz-Kreis aus einer völlig verdreckten Wohnung gerettet. Die Tiere zeigten deutliche Anzeichen einer Verwahrlosung, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Besonders kritisch sei die Lage für eine Katze und ihre fünf Jungen gewesen: Die Mutter und die Kätzchen waren zusammen in einer Transportbox eingepfercht - ebenfalls ohne Futter und Wasser. Alle Tiere wurden daraufhin in Tierheime gebracht und tierärztlich versorgt. Halterin in Handschellen Die Halterin der Katzen soll uneinsichtig gewesen sein. Sie versuchte den Angaben nach, die Maßnahmen zu blockieren, und leistete physischen Widerstand. Die Polizisten, die die angekündigte Kontrolle begleiteten, legten ihr deshalb Handschellen an. Die Frau muss nun die Kosten für die Wegnahme und die Unterbringung der Tiere bezahlen. Außerdem müsse sie sich auf ein Halteverbot und eine Strafanzeige einstellen. Das Veterinäramt hatte laut der Mitteilung zuvor einen anonymen Hinweis bekommen und dann mehrfach bei Kontrollen versucht, die Katzen zu begutachten - vergeblich. Bei der letzten Kontrolle Mitte Juli sorgten dann die Sommerhitze und der starke Geruch von Katzenurin dafür, dass die Behörden sich zwangsweise Zutritt zu der Wohnung verschafften. © dpa-infocom, dpa:260727-930-446370/1
First seen: 2026-07-27 15:30
Last seen: 2026-07-27 15:30