„Die AfD ist keine "Ostpartei" mehr“, sagt der Hallenser Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky. Im Westen gewinne sie viele Wähler in Regionen, die von starkem Strukturwandel betroffen seien und profitiere von Abstiegsängsten. Dass die Partei in Ostdeutschland noch höhere Zustimmung erfahre, liege an einer geringeren Parteibindung als im Westen. „Zum anderen gibt es ein verbreitetes Misstrauen in die herrschende Politik, oft kombiniert mit der Vorstellung, vom "Westen" nach wie vor übervorteilt zu werden. Der AfD gelingt es, an diese Einstellungen anzuknüpfen.“
First seen: 2026-03-22 19:54
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