marktbericht DAX im Minus erwartet Anleger zwischen Euphorie und Sorge Stand: 26.03.2026 • 08:21 Uhr Wie geht es weiter mit dem Krieg im Nahen Osten? Viele Investoren hoffen auf eine baldige Waffenruhe - mit positiven Effekten auf die Ölpreise. Doch die Lage ist unklar. Das Auf und Ab an den Börsen dürfte heute weitergehen: Der Broker IG taxierte den DAX vor dem Xetra-Handel ein Prozent niedriger bei 22.720 Punkten - mit Tendenz nach unten. Für bessere Stimmung bei den Anlegern hatten zuletzt Bemühungen der USA um eine Deeskalation der Lage am Golf gesorgt. Einem hochrangigen iranischen Vertreter zufolge hat Pakistan einen Vorschlag der USA an Iran übermittelt. Teheran hat bisher öffentlich bestritten, mit der US-Regierung zu verhandeln. Medien hatten berichtet, Washington habe dem Iran einen 15-Punkte-Vorschlag unterbreitet. Allerdings bleibt die Lage unklar - was die Nervosität bei den Investoren steigen lässt. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone. Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hatte die Wall Street gestern angetrieben. Der Dow Jones gewann 0,7 Prozent auf 46.429 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,8 Prozent auf 21.930 Punkte vor und der breit gefasste S&P 500 legte 0,5 Prozent auf 6.592 Stellen. Investoren in Japan bleiben hingegen zurückhaltend, der Nikkei tendiert derzeit seitwärts. Die Indizes an den Börsen in China geben dagegen nach. Die vage Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten hat sich nicht nachhaltig auf die Ölpreise ausgewirkt. Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent bleibt bei rund 100 Dollar pro Fass und liegt damit weiterhin um fast 40 Prozent über dem Niveau von vor dem Kriegsausbruch im Nahen Osten. Ein Fass Rohöl entspricht im internationalen Handel etwa 159 Litern. Der Mineralölverband Fuels und Energie hat vor Lieferengpässen bei einem lange andauernden Krieg im ...
First seen: 2026-03-26 08:03
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