Nicht schweigen: Digitale Gewalt: So können Betroffene sich wehren

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Summary

1. Beweise sichern – sofort und bevor Inhalte gelöscht werden, etwa als Screenshots. Datum und Uhrzeit sollten sichtbar sein, möglichst auch Username und URL. Wenn man das nicht selbst kann, weil es zu sehr belastet, rät die Polizei, eine Person Ihres Vertrauens zu bitten, die Beweise zu sichern.2. Melden auf der Plattform: Die meisten Plattformen (Instagram, TikTok, WhatsApp etc.) haben Meldefunktionen, über die man informieren und die Löschung von Inhalten verlangen kann. Auch die Meldung selbst sollte man dokumentieren. 3. Inhalte sperren lassen: Bei intimen Bildern kann das kostenlose Tool StopNCII-Tool (stopncii.org) einen digitalen Fingerabdruck (Hash) des Bildes erstellen, ohne es hochzuladen. Technologieunternehmen, die sich an StopNCII.org beteiligen, erhalten den Hash und können diesen nutzen, um festzustellen, ob jemand diese Bilder auf ihren Plattformen geteilt hat oder zu teilen versucht. So kann man die weitere Verbreitung auf Partnerplattformen verhindern.4. Anzeige erstatten bei der nächsten Polizeidienststelle. Man kann auch online Anzeige erstatten, viele Bundesländer haben dafür spezielle Portale.

First seen: 2026-03-26 10:06

Last seen: 2026-03-26 11:07