Als Folge des Rassismus-Eklats um Vinicius Júnior hat die UEFA Strafen gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon ausgesprochen. Der Klub wurde wegen des „rassistischen und/oder diskriminierenden Verhaltens“ zweier Fans zu einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt. Zudem droht die Teilsperrung einer Zuschauertribüne für eine Europacup-Begegnung – diese Sanktion wurde für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt. Dazu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 33.000 Euro wegen weiterer Verfehlungen der Benfica-Fans (Werfen von Gegenständen, Benutzung eines Laserpointers). Assistenztrainer Pedro Luis Ferreira Machado wurde von der UEFA-Disziplinarkommission wegen unsportlichen Verhaltens für ein Spiel gesperrt. Fall Vinicius Jr.: Ermittlungen gegen Benfica laufen weiter Zuvor hatte schon Benfica selbst eine Untersuchung gegen die beiden Anhänger eingeleitet. Die Fans sind auf einem Video zu sehen, wie sie während des Playoff-Spiels in der Champions League gegen Real Madrid (0:1) mit Affen-Gesten in Richtung von Vinicius negativ auffallen. Das könnte Sie auch interessieren: Real-Trainer fordert Rüdiger-Statue – Superstars vor Derby-Rückkehr Die Partie war insgesamt von Rassismus-Vorwürfen überschattet worden und musste unterbrochen werden. Real-Spieler unterstellten Benfica-Profi Gianluca Prestianni, Vinicius Junior nach dessen Tor als „Affen“ bezeichnet zu haben. Bei dem Wortgefecht hielt sich der Argentinier das Trikot vor den Mund. Die UEFA sperrte Prestianni daraufhin vorläufig. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (sid/dj)
First seen: 2026-03-26 13:09
Last seen: 2026-03-26 15:11