+++ Geschäftszahlen +++: W&W verdreifacht den Gewinn – Sparprogramm angekündigt

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Verkauf der Russland-Tochter belastet Jungheinrich – Dividende gekürztDer Gabelstabler-Hersteller Jungheinrich hat unter anderem wegen der Veräußerung seiner Russland-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftige Gewinneinbußen verzeichnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei 2025 auf 228 Millionen Euro gesunken nach 434 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Management begründete den Rückgang mit der Veräußerung der russischen Tochtergesellschaft sowie Aufwendungen für das Transformationsprogramm. Bereinigt um Einmaleffekte habe sich das Ebit auf 448 Millionen Euro belaufen, bei einer Ebit-Rendite von 8,1 Prozent. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, der Auftragseingang legte um 1,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zu.Die Dividende wird kräftig zusammengestrichen. So sollen die Aktionäre für 2025 eine Ausschüttung in Höhe von 0,27 (Vorjahr: 0,78) Euro je Stammaktie und 0,29 (0,80) Euro je Vorzugsaktie erhalten. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Jungheinrich – bei stabilen Lieferketten und unveränderten geopolitischen Rahmenbedingungen – mit einem Auftragseingang zwischen 5,4 und 6,0 Milliarden Euro. Der Umsatz dürfte in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro liegen. Das Ebit soll auf 380 bis 450 Millionen Euro steigen, entsprechend einer Ebit-Rendite von 7,2 bis 8,0 Prozent.

First seen: 2026-03-27 09:22

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