Deutsche Bahn verzeichnet Verlust von 2,3 Milliarden Euro

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Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr zwar Fortschritte gemacht, wegen hoher Abschreibungen im Fernverkehr aber erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Der Umsatz stieg 2025 um drei Prozent auf rund 27 Milliarden Euro, das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) habe sich um 630 Millionen auf plus 297 Millionen verbessert, teilte der Staatskonzern am Freitag in Berlin mit. Unter dem Strich stand allerdings ein Verlust von 2,3 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür waren Abschreibungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro auf das Fernverkehrsgeschäft. Die Bahn rechnet mit einer langsameren Sanierung des maroden Schienennetzes bis 2036 und damit auf Jahre unpünktliche ICEs.Trotz der hohen Verluste zeichne sich mit Blick auf die wirtschaftliche Krise eine Trendwende ab, teilte Bahn-Chefin Evelyn Palla mit. Der Konzern machte eigenen Angaben zufolge operativ, also vor Zinsen und Steuern (Ebit), einen Gewinn von 297 Millionen Euro und kam somit erstmals seit Jahren wieder in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz stieg zudem um rund drei Prozent auf 27 Milliarden Euro. Bei Umsatz und operativem Ergebnis hat die Bahn im vergangenen Jahr somit einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht, betonte Palla. Zufriedenheit sei gleichwohl fehl am Platz. „Erst wenn wir wieder nachhaltig Jahresüberschüsse erwirtschaften und Investitionen aus eigener Kraft stemmen können, sind wir am Ziel.“Mehr in Kürze

First seen: 2026-03-27 10:23

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