Wochenlang stritten Anwohner, Bezirk und Politik um das alte Kopfsteinpflaster in der Tresckowstraße in Eimsbüttel. Jetzt steht fest: Die Steine kommen wieder zurück – auch aus Kostengründen. Seit Mitte Januar ist die Tresckowstraße eine Großbaustelle, weil dort eine Fernwärmetrasse gebaut wird. In diesem Zuge wollte das Bezirksamt Eimsbüttel eigentlich das alte Kopfsteinpflaster entfernen und durch Asphalt ersetzen. Die Straße sollte damit rad- und fußgängerfreundlicher werden. Doch gegen die Pläne regte sich massiver Widerstand. Anwohner sammelten mehr als 1600 Unterschriften für den Erhalt der historischen Straße, gründeten eine Bürgerinitiative und protestierten gegen die Asphaltpläne. Am Ende hatten sie Erfolg: Nach den Bauarbeiten sollen die alten Pflastersteine wieder eingesetzt werden, wie der NDR berichtet. Nicht nur Protest, sondern auch das Geld ausschlaggebend Ausschlaggebend war offenbar nicht nur der Protest, sondern auch das Geld. Der Bezirk begründete die Entscheidung laut NDR auch mit Kostengründen. Nach einem Winter mit vielen Straßenschäden wolle man keine zusätzlichen Ausgaben für eine Asphaltierung verursachen. Das könnte Sie auch interessieren: Sperrung am Berliner Tor: Keine Züge, keine S-Bahnen – und kein Autoverkehr Ganz vom Tisch ist eine Sanierung der Straße aber nicht. Das Bezirksamt schließt Veränderungen in der Zukunft nicht aus – die Tresckowstraße gilt weiterhin als sanierungsbedürftig. Die aktuellen Bauarbeiten sollen Ende April abgeschlossen sein.
First seen: 2026-03-27 19:30
Last seen: 2026-03-28 06:35