Z+ (abopflichtiger Inhalt); Servus: Man wird doch wohl noch grüßen dürfen In München gibt es klassische Aufregung um ein "Servus" des israelischen Dirigenten Lahav Shani. Na servus. Schließen Veröffentlicht am 5 Min. 10 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Der Dirigent Lahav Shani sorgt mit seinem "Servus" für Aufsehen in München, nachdem es bei einem Konzert des Israel Philharmonic Orchestra zu Krawallen kam. Die Marketingkampagne der Stadt zeigt Shani lachend auf einem Stuhl mit dem Schriftzug "Servus München! Wir sehen uns im Konzert." Kritiker bemängeln die vermeintliche Provinzialität dieser Begrüßung. Doch in Zeiten politischer Sensibilität sollte man auch humorvoll bleiben dürfen, ohne gleich auf Gesinnungslisten zu landen. Ein Plädoyer für Vielfalt und Toleranz, auch in der klassischen Musikszene. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Wie begrüßt eine Stadt einen prominenten Neuankömmling? "Servus München! Wir sehen uns im Konzert." © Christian Ender/imago images Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 13/2026. Wie soll ich Sie zur Lektüre dieses kleinen Textes begrüßen, liebe Leserinnen und Leser? Mit einem norddeutschen "Moin" vielleicht? Dann wäre es egal, wann Sie diese Zeilen lesen, morgens, mittags, abends oder nachts – "Moin" geht immer. Genauso wie das bayerisch-österreichisch-südtirolerisch-slowenisch-kroatisch-ungarisch-slowakisch-nordwestrumänische "Servus", um das es hier gehen soll. Mit "Servus", "Servas" oder "Szervusz" macht man in der Regel nichts falsch. Es hat Lokalkolorit, fühlt sich informell und empathisch, aber nicht zudringlich an und geht leicht über die Lippen. Selbst die richtige Aussprache ist ein Kinderspiel.
First seen: 2026-03-28 08:37
Last seen: 2026-03-28 09:37