Sie zogen als junge Paare wegen der Bars, der Märkte und der günstigen Miete her. Wegen der bunten Nachbarschaft und dem Gefühl, mitten im Leben zu stehen. Hippe Viertel versprechen Urbanität, Diversität und Tempo. Doch was wenn Kinder dazu kommen und der Weg zur Kita gesäumt ist mit schlafenden Obdachlosen und Spritzen? Hier erzählen drei Mütter aus Frankfurt, Berlin und Wien, wie ihre einst geliebten Viertel irgendwann zur Belastung wurden. Lea*, 36 Jahre, Content Creator und Content Writer, zwei Töchter Vor drei Jahren lebten mein Mann, unsere beiden Töchter und ich noch in einer großzügigen Dachgeschosswohnung im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wir waren vor der Geburt unserer ersten Tochter dort zusammengezogen, davor hatte sich mein Mann mit einem Mitbewohner die 130 Quadratmeter geteilt.
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