(SZ) Die glücklichsten Menschen sind dem „World Happiness Report“ zufolge die Finnen, dann kommen die Isländer und danach gleich die Dänen – allesamt Völker, die aus bayerischer Sicht zum Kulturkreis der Walrosse zählen, der schon knapp hinterm Main beginnt. Was die Dänen betrifft, so lacht ihnen das Glück nicht zuletzt in Gestalt ihrer Monarchie entgegen, deren schillerndster Repräsentant, so berichtet der Historiker W. Shakespeare, ein gewisser Prinz Hamlet war, der nie zu Potte kam und als Zauderer und Zögerer zum Vorbild vieler Regierungen wurde. Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition bilden da eine löbliche Ausnahme. Und wie heftig beneidet der Rest der Welt die Dänen, seit deren Fußball-Nationalmannschaft das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen die Tschechen verlor – im Elfmeterschießen. Puh, das hätte leicht schiefgehen können, aber die Dänen verschossen einen Elfer nach dem anderen, und so bleibt ihnen erspart, was Tschechen und vielen andern unglücklichen Völkern, darunter auch den Deutschen, demnächst blüht: Zur Weltmeisterschaft in die USA fahren zu müssen, wo man, wenn es dumm läuft, auf Donald Trump und Gianni Infantino trifft, zwei Goldgockel, die jeden Kindergeburtstag in ein profitträchtiges Business-Event umfunktionieren würden.
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