Man muss das dezidierte musikalische Programm von „A London Symphony“, der zweiten Symphonie in der Endfassung von 1933/36 aus der Feder von Ralph Vaughan Williams, nicht kennen, um ihren Reichtum zu würdigen. Allerdings lässt es die unterschiedlichen Charaktere der Musik besser verstehen, die von feinem, nebelverhangenem Glanz bis zur mächtig aufrauschenden Klangentfaltung reicht, die „Lärm und Eile“ der Stadt symbolisieren sollen, mal asiatisch angehaucht und filmmusiknah wie gleich zu Beginn, mal an einen Park an einem ruhigen Nachmittag im November oder an das nächtliche Treiben in der Stadt, so im „Scherzo (Nocturne)“ erinnernd.
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