Der Elch ist los, hieß es vor fast genau einer Woche im Landkreis Erding, da war ein Exemplar des arktischen Großhirsches in Rosenöd bei Dorfen beobachtet worden. Mittlerweile ist das Tier offenbar mehr als 40 Kilometer Richtung Süden gewandert: Am Montag wurde der Ebersberger Polizei eine Sichtung im Bairer Ortsteil Berganger mitgeteilt.Wie es im Bericht weiter heißt, war das Schalenwild an der Einmündung der Kreisstraße 15 in die Staatsstraße 2079 unterwegs und war einem vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer aufgefallen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den seit einem Jahr umherstreifenden Elch „Emil“ handelt, der zuvor bereits im Bereich Dorfen und im nördlichen Landkreis Ebersberg beobachtet wurde. Nach der Sichtung bei Berganger lief das Tier laut Polizei in ein angrenzendes Waldstück und konnte nicht mehr gesehen werden.Angebot der SZ:Wählen Sie den Whatsapp-Kanal für Ihren LandkreisDie Süddeutsche Zeitung bietet Whatsapp-Kanäle für alle Landkreise rund um München an. Das Angebot ist kostenlos. So abonnieren Sie die Kanäle.Die zur Stelle der Elch-Sichtung ausgerückte Streife der Polizei Ebersberg informierte den zuständigen Jagdpächter. Zusammen mit der Straßenmeisterei Ebersberg wurde eine entsprechende Beschilderung an den betroffenen Straßenabschnitten aufgestellt, um das Risiko eines Elch-Unfalls zu reduzieren.
First seen: 2026-05-26 13:34
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