Kunst: Linderung für Dürers Schmerzen

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Summary

Der „Dürer-Attentäter“ bekam diese Bezeichnung im April 1988 in München verpasst, nachdem er in der Alten Pinakothek zugeschlagen hatte. Der psychisch auffällige Mann, der eigentlich Hans-Joachim Bohlmann hieß, galt zu dem Zeitpunkt schon lange als wandelnde Gefahr für Altmeister-Gemälde in ganz Europa. Aber in München waren es damals gleich drei Dürer-Werke auf einmal, die er mit Säure beschädigte. Eins davon war die „Maria als Schmerzensmutter“. Und dieses Bild hatte davor schon eine bemerkenswerte Leidensgeschichte, für die es jetzt eine Art Wiedergutmachung gibt – allerdings in der Gemäldegalerie Dresden.

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