28. Mai 2026 | Lesezeit: 8 Min. Vor hundert Jahren wurde am 1. Juni Marilyn Monroe geboren, vor 64 Jahren ist sie gestorben – viel zu früh, viel zu jung, wie so viele in jenem Jahrzehnt, den Sechzigern, das die Jugend vergötterte. Und das zugleich eine große Totenfeier war, was nur scheinbar ein Widerspruch ist. Die Brüder Kennedy, Ernesto „Che“ Guevara, Malcolm X., Sam Cooke, Brian Jones: Sie alle wurden angebetet von einer populären Kultur, die im frühen Tod den kürzesten Weg in die Unsterblichkeit erkannte. „Die young, stay pretty!“, sangen Blondie, im Jahr 1979, was auch schon wieder eine Ewigkeit her ist.
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