Illustration: Sarah Wehrlin, Foto: Adobe Stock Karrierewege Uni oder Ausbildung: der große F.A.S.-Rechner Von CAROLINE BECKER, RAHEL GOLUB, SARAH WEHRLIN, SARAH HUEMER und PATRICK BERNAU 27. Juli 2026 · Wer studiert, verdient später meist mehr. Wer eine Ausbildung macht, bekommt schneller eigenes Geld. Unser Rechner zeigt, ob Akademiker den finanziellen Rückstand aufholen – und wann. Mit einem Studium verdient man mehr, heißt es oft. Und es stimmt, in vielen Fällen ist das Einstiegsgehalt in derselben Branche höher, wenn man ein Studium anstatt einer Ausbildung abgeschlossen hat. In der Metall- und Elektroindustrie steigt ein Arbeitnehmer mit abgeschlossener Ausbildung bei ungefähr 42.000 Euro brutto im Jahr ein, mit Master liegt das Einstiegsgehalt bei knapp 76.000 Euro.Die Rechnung klingt also ganz einfach: Wer studiert, muss zwar die ersten Jahre verzichten, ein teures WG-Zimmer bezahlen und womöglich nebenbei jobben. Doch spätestens nach ein paar Jahren im Job hat sich die Entscheidung auch finanziell gelohnt. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Studenten verdienen höchstens nebenbei etwas Geld, etwa als Werkstudent, machen womöglich sogar Schulden, während Auszubildende bereits arbeiten. Auszubildende steigen bereits einige Gehaltsstufen auf und können in dieser Zeit bereits Geld sparen. Wie lang es für Studenten dauert, diesen Vermögensvorsprung einzuholen, zeigt der neue Karriereweg-Rechner der F.A.S. Er hilft, Fragen zu beantworten wie: Wie hoch muss das Einstiegsgehalt sein, damit sich ein Studium im Vergleich zur Ausbildung lohnt? Wie wirkt sich eine höhere Sparquote aus? Welche Folgen hat es für die langfristige Vermögensbildung, wenn man die Regelstudienzeit überzieht?
First seen: 2026-07-27 10:25
Last seen: 2026-07-27 12:27